Archiv für Januar 2008|Monatliche Archivseite

BLZ

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Gestern habe ich mehrfach bei meiner Bankleitzahl angerufen und mich gewundert, warum niemand drangeht. Ich war SO sicher, die Nummer als die Telefonnummer meiner Freundin wieder zu erkennen…

Göttinnen Teil 2

Auf vielfachen Wunsch…

Muss ma ned!

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Gerade eben plaudern wir noch nett mit dem älteren Ehepaar, da fällt mein Kind holterdiepolter mit samt seinem Radl hin.

Bereits während des filmreifen Sturzes sagt die Frau:“ jaja, jetz is passiat, dös g’höat dazua“  ich nicke geistesabwesend, bereit, meinem Sohn zu Hilfe zu eilen, wenn er dies denn einfordern sollte. Unmittelbar mit dem Einsetzen des Weinens ruft die Frau laut zu ihm rüber:“ da muas ma ned weina, dös g’höat dazua, woast dös ned, kimm höa auf, da musst ned weina!!“  und insistiert „kimm, jetzt höarst aba auf zum Heila, dös g’hört dazua!!“

Ich eile und entwirre Kind und Rad, wende den Kopf dem nachgerückten Ehepaar zu und sage freundlich:“ wenns weh tut, darf man durchaus weinen, meinen Sie nicht?“

„Ohhhh, dös tuat doch ned weah, göi, jetzt höarst amoi auf, un dann iss wiada guat!“

Ein oder zwei Nackenhaare kräuseln sich und so frage ich die Dame, ob sie denn wohl einschätzen kann, dass das (nicht) weh tut.

Sie schnappt nach Luft, entweder, weil sie nach einer passenden Antwort suchen muss, oder, weil sie merkt, dass ich meine gute Plauderlaune soeben verloren habe.

Unmittelbar nachdem sie ihren Mann unter den Arm gegriffen hat und sagt:“Kimm Alois, gemma waida!“, richtet sie sich an meinen Sohn und sagt:“Du bisdoch a Bua, lass halt amoi dös Weina, sonst wirsta nia an richtiga Mo!“

Ich schliesse mein Kind noch fester in die Arme und wäre dankbar für ein wenig Schlagfertigkeit…

Aber wenn ich ehrlich bin….

… gehören die beiden (quasi ausser Konkurrenz) auch mit in die Liste…

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RRrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

 Vielen Dank an die Stadtfrau – man sollte sich wirklich öfter auf die wesentlichen Dinge des Lebens konzentrieren – hier also die Top 5 meiner persönlichen „lecker – charts“.

1. Auch bei mir leckereric.jpg
2. Und dann unbedingt leckerjosh.jpg
3. nicht zu vergessen leckernick.jpg
4. Bild aus einem anderen Leben leckernuno.jpg
5. Und, aber nur auf diesem einen Foto (aber da unbedingt) leckerjason.jpg

Mal sehen, was Kira und Mitschiela dazu sagen – und vielleicht weiss der Blueswolf ja das ein oder andere weibliche Pendant dazu?!

Wow

Krank die zweite

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Einem kranken Vierjährigen kann man im Prinzip kaum etwas abschlagen. Wie er da so matt liegt, die Augen glasig, die Wangen leicht gerötet, den Kopf so schwer, dass er ihn kaum heben kann – es bricht einem das Herz, das arme Kind!

 “Mamaaaaa, ich hab Hunger!!“

„Was möchtest Du denn essen?“

„Ich möchte ein Brot mit Schokolade!“ (volkstümlich Nutella)

„Ok, mach ich Dir!“

Minuten später

„Schau, hier ist Dein Brot, lass es Dir schmecken!“

Minuten später

„Mamaaa, ich hab Duhuuurst, ich will was trinken!!!“

„Ich bring Dir nen Tee, warte kurz!“

 Das Kind mimt den sterbenden Schwan „Ist gut!“

Minuten später

„Hier ist Dein Tee! Magst Du Dein Brot nicht? Hast ja noch garnichts gegessen?“

Das Kind hebt schwerfällig den Blick und sagt mit augenscheinlich letzter Kraft

„Nee, ich hab doch keinen Hunger!“

„Ok, ich lass es Dir trotzdem mal hier stehen, vielleicht bekommst Du ja wieder Lust drauf“

Das Kind lächelt matt und wendet sich ab, um zu schlafen.

Minuten später

„Mammmmaaaaaaa, Mammmmaaaaa, Mammaaaaaa!!!!!“

Mir bleibt das Herz stehn, da muss was passiert sein

„Mammaaaa, (betont jede Silbe) ICH     HAB     SOOO    HUNGA!!!!!“

Ich bin erleichtert und weise auf das Schokoladenbrot hin, das in unmittelbarer Nähe zu meinem Sohn liegt und darauf wartet, ihn vor dem Verhungern zu bewahren.

„Nee, ich will aber kein Schokoladenbrot, ich will ein Brot mit Honig!!“ – sackt wieder ins Kissen zurück

Das Kind ist krank, es bekommt ein Honigbrot. Ich schneide sogar entgegen meiner sonstigen Überzeugung (das Kind hat Zähne zum Kauen) die Katen ab und fertige das Honigbrot in kleine mundgerechte Rauten. Froh, Gutes getan zu haben, gehe ich zurück zu meinem kleinen Jungen, streiche ihm über den Kopf und reiche ihm den Teller mit dem Honigbrot.

Er betrachtet es von allen Seiten, schaut mich entrüstet an, verzieht seinen Mund zu einer ungnädigen Grimasse und sagt:“ das ess ich nicht, da ist noch ein Stück Kruste dran – ich will ein Schokoladenbrot!!!“ (…)

Krank

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„Mama, ich bin krank, darf ich jetzt Schokoladen haben?!“

„Glaubst Du denn, dass es Dir besser geht, wenn Du Schokolade isst?“

„Nein, aber das macht ja nichts!“

Göttinnen Teil 1

Wie es mir geht ?!?

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 … wurde ich heute zum wiederholten Male gefragt. Einmal hat der Fragensteller sogar hinzugefügt:

 “jetzt aber mal ehrlich und nicht immer nur „gut!“ !“

Ich habe überlegt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

In unserer Waschküche liegen etwa 15 Maschinen ungewaschener Wäsche, die
darauf warten, dass eben genau dies mit ihnen getan wird, hier in der Wohnung befindet sich ein Stapel, der schätzungsweise 5 Maschinen füllen wird, überall stehen
halb eingeräumte Kisten und ausgeräumte Schubladen, Fächer etc. offen.

Da wir nicht wissen, wann genau wir umziehen können, muss ja das ein oder andere noch verfügbar sein.

Auf dem Boden liegen unterschiedliche Stapel:  der „ich weiss noch nicht, wo das hinkommt, es ist aber wichtig“ – , der „ich weiss noch nicht, wo das hinkommt, es könnte aber wichtig sein“ – , der „ich weiss noch nicht, wo es hinkommt, aber eigentlich bin ich mir nicht sicher, ob es wichtig ist“ – Stapel und so weiter. Kategorien gibt es derer (auf die ganze Wohnung verteilt) etwa 20.

Da wir das Chaos lieben, hat jedes Mitglied unserer Familie ein Talent zum absolut passenden timing:

Mein Jüngster lernt gerade zu Krabbeln, hat gerade Krabbeln gelernt und möchte diese neu erworbene Fähigkeit verständlicher Weise anwenden. Bedauerlicher Weise ist er in das mühsam erarbeitete Stapelsystem nicht eingeweiht und wirft nun auf seinem Weg durch die Wohnung alles wieder über den Haufen – wer will ihm böse sein.

Mein Grosser ist krank, krank genug, um nicht in den Kindergarten zu gehen, aber eben nicht ausreichend, um im Bett zu liegen und damit zufrieden zu sein, ein Buch anzuschauen und eine Kassette zu hören…

Unsere Vermieter, die nun seit einer Woche die Wohnung im Erdgeschoss renovieren, in die wir dann irgendwann zwischen jetzt und Ende März einziehen sollen, haben alle Türstöcke und Türen dunkelgrau lackiert!! Nicht weiss – DUNKELGRAU!!! Nicht genug, dass das Bad über verschiedene Diarrhoe – Farben verfügt, welche von dunkelgrünen Wasserlilienfliessen eingerahmt werden, womit wir zugunsten der grossen Terrasse hätten leben können – aber diese Türstöcke sind echt das unfassbar hässlichste, was man einer Wohnung antun kann.

Bisher habe ich es nicht angesprochen, schliesslich könnte es ja auch eine Grundierung sein – aber wielange muss man nach dem Grundieren warten?? (ach menno) (einige Wochen später haben wir uns wider Erwarten daran gewöhnt, es sieht richtig nett aus!)

Soeben habe ich erfahren, dass der Hauptumzug Mitte Februar stattfinden wird – das ist insofern lustig, als die Küche bereits zum Ende diesen Monats nach unten ziehen wird – wunderbar, es bleiben also knapp 3 Wochen nur mit einer Spüle und einem alten Herd – das Geschirr stellen wir auf den Boden und essen tun wir auch gleich dort – das wird ein Fest für meinen kleinen Krabbelkönig!

achso: „was wolltest Du wissen?“

 

Ähm – klopfklopf – heute kam unser Vermieter auf uns zu, so nach dem Motto „Wir haben uns das Chaos in der Waschküche ja nun lange genug angesehen, und es wäre wünschenswert, wenn Sie das mal in den Griff bekommen!!!“ (Loch tu Dich auf)

ICH WILL EINE HAUSHÄLTERIN (falls sich jemand bewerben möchte ;o))

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