Archiv für Oktober 2008|Monatliche Archivseite
Liebe
Ich wollte gerade schreiben, dass:
wenn ich so inniglichst geliebt, verehrt und umworben werden würde, wie Drew Barrymoore als Lucy von Adam Sandler als Henry in „50 first dates“ dann würde ich gerne in Kauf nehmen wollen, täglich meine Erinnerung zu verlieren…
Letzlich ist es dies das Schicksal einer nahen Angehörigen, allerdings überdauert ihre Erinnerung kaum eine Stunde, so dass ich durchaus einschätzen kann, dass es gelinge gesagt tragisch ist und ansich nicht zur Romantik taugt.
Insofern setze ich meine Absicht nicht in die Tat um, sondern schwärme einfach ein bisschen.
Denn und das liegt nicht nur am Schlußsong dieser Film gehört, so seicht er auch sein mag, zu meinen absolut liebsten. Er bringt mich zum Lachen, berührt und erobert mich immer wieder…
Und hier ist dann auch nochmal das bereits erwähnte Lied
Vertrauter Feind
Irgendwie habe ich heute das Gefühl, dass alles nicht so recht an seinem Platz ist.
Da waren diese unglaublich liebevollen, kompetenten, phantasievollen Erzieherinnen in dem Waldkindergarten, in dem wir heute hospitieren waren. Zwei junge Mädels, die ohne viel Tamtam alles gegeben haben, was man sich so wünscht.
Jedes Kind wird angenommen, für jede Frage war ein Moment Zeit, die Antworten auf die Fragen waren ernst gemeint. Ein Tag voller Freude an der Sache, voller Engagement und Bereitschaft sich selbst und die Arbeit, die man tut, neu zu erfinden. Unverstellte Begeisterung, keine Spur von purer Pflichterfüllung.
Ich bin fast 3 Stunden am Rande des Geschehens umher geschlichen und habe mit den Tränen gekämpft, weil ich in dieser kurzen Zeit all das gefunden habe, was ich mir für mein Kind so sehr herbeigesehnt habe, was es verdient hat.
Das Kind hat Angst. Angst, dass es in einem anderen Kindergarten keine Freunde findet. Angst, dass man ihn nicht gernhaben könnte, dass die Erzieherinnen ihn dort auch in die Ecke setzen und dabei zusehen, wie die Kinder ihm Grimassen schneiden und sich über ihn kaputtlachen. Das Kind hat eine Freundin gefunden. Ein Kind von 40 anderen, ein einziges, das ihm zugetan ist. Und er will sie nicht verlieren. Dafür nimmt er alles andere in Kauf. Verzweifelt in Kauf. Mama, ich will lieber in meinem alten Kindergarten bleiben, da sind sie zwar nicht nett, aber da ist die Julia!
Isch liibö disäss liit !
Wenige Lieder haben mich so berührt, wie dieses – einmal nicht so sehr durch die Musik, sondern durch den Text (natürlich in Verbindung mit der Melodie). Ich finde es sehr sehr schön!
Eine Frage, ein Wort die Antwort (meistens)
Gesehen hier
Wo ist dein Handy? Hosentasche
Dein Partner? Bibliothek
Deine Haare ? Ohweh
Deine Mama ? Arbeit
Dein Papa ? online
Lieblingsgegenstand ? Tennisschläger
Dein Traum von letzter Nacht ? schön
Dein Lieblingsgetränk ? Mineralwasser
Dein Traumauto ? Porsche 911 targa
Der Raum, in dem Du Dich befindest ? Chaos
Dein(e) Ex ? unwichtig
Deine Angst ? Tod
Was möchtest Du in 10 Jahren sein ? glücklich
Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend ? Familie
Was bist Du nicht ? zufrieden
Das letzte was Du getan hast ? Zähne geputzt
Was trägst Du ? bequem
Dein Lieblingsbuch ? Wie ein einziger Tag
Das letzte, was Du gegessen hast ? Tomaten & Mozzarella
Dein Leben ? ausbaufähig
Deine Stimmung ? ebenso
Deine Freunde ? wichtig
Woran denkst Du gerade ? schlafen
Was machst Du gerade ? tippen
Dein Sommer ? aufregend
Was läuft in Deinem TV ? nichts
Wann hast Du das letzte Mal gelacht ? heute
Das letzte Mal geweint ? heute
Schule ? irgendwann nochmal
Was hörst Du gerade ? PC
Liebste Wochenendbeschäftigung ? raus
Traumjob ? Sport mit Menschen
Dein Computer ? an
Außerhalb Deines Fensters ? diesig
Bier ? nie
Mexikanisches Essen ? jein
Winter ? leider
Religion ? spannend
Urlaub ? selten
Auf Deinem Bett ? Matratze
Liebe ? ja
Mann oder Frau ? ich?
Wer mag?!
Modetrends setzen
Wenn sich neben dem Auto, das man soeben nach dem Parken verlassen hat, ein ebenfalls soeben abgestelltes Motorrad befindet, dessen Auspuff noch glühend heiss ist, und man dann während des Abschliessens einen Schritt zurück macht und dann mit einem fiesen „Zischschsch“ (das man erst garnicht zuordnen kann) IN DEM Auspuff des Motorrades steht, dann muss man davon ausgehen, dass man sich soeben ein etwa zwischen ei- und pingponggrosses Branding auf Höhe der Wade geholt hat, von dem man nun (schmerzbedingt) die nächsten Wochen, Monate und optisch ohnehin die kommenden Jahre was hat…
Schmelzgefahr
Das Mini – Kind hält ein Bilderbuch auf den Knien, tippt wild darin herum und hält es sich dann ans Ohr, um „Tschüüüüüs“ zu sagen. Immer wieder und strahlt dabei bis über beide Backen.
Und ich möchte immer wieder hingehen, das Kind an mich reissen, es abknutschen, aufessen, drücken, an mich reissen, nie wieder loslassen, abknutschen, aufessen, drücken, abknutschen, aufessen, nie wieder loslassen,…
So verdrücke ich dann einfach ein paar Tränchen und bin glücklich über mein Glück.
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