Archiv für Januar 2009|Monatliche Archivseite

Gute Reise

Gestern abend habe ich erfahren, dass eine Frau, die ich „nur“ durch ein Elternforum, also eigentlich garnicht, aber eben gerade doch auf eine ganz persönliche, besondere Art und Weise kenne, gestorben ist.

Mit ihr, ihr Baby im Bauch, eine kleine Tochter.

Sie hinterlässt ihren Ehemann und den gemeinsamen kleinen Sohn.

Das ist so traurig, es tut mir unendlich leid!

 

Der Gatte (meiner), der virtuellen Bekanntschaften ohnehin sehr kritisch gegenüber steht, sagte:

im Gazastreifen sterben gerade hunderte, tausende von Frauen und Kindern, die kennst Du genau so wenig, aber sie haben Dein Mitgefühl nicht weniger verdient, schon mal darüber nachgedacht?

Es gibt so viel Leid, mir fehlen die Worte, ich versuche den Schmerz zurückzudrängen, ihn nicht zu zu lassen - mit dem Schmerz kommt auch die Angst. Freundinnen von mir sind schwanger, ich selbst träume von einem dritten Kind.

Ich möchte so gerne daran glauben, dass der Tod eines Menschen nur für die schmerzhaft ist, die zurückbleiben.

Ich wünschte, ich könnte darauf vertrauen, dass alles gut wird, und sich alle Seelen irgendwo wiedertreffen – denn wenn es so ist, dann tanzt sie jetzt sicher mit ihrer Tochter und herzt sie und freut sich, dass sie zusammen sind.

 

Pat

Ich war zwanzig, des Lebens bei meinen Eltern überdrüssig, von der Schule zu Tode gelangweilt und ich hatte einen Freund, der Tennisspieler war.

Er verbrachte die meiste Zeit des Jahres in den USA, weswegen ich in mehr oder minder regelmässigen Abständen zu ihm flog. Im Sommer spielte er Tuniere in Deutschland und dann verschwand er wieder nach Amerika.

Die Zeiten, die ich in Deutschland überbrücken musste, ohne ihn zu sehen, brachten mich fast um. Ich jobbte in Kneipen, verdiente mir so schnell es ging den nächsten Flug.

Amerika war toll, meinem konservativen Elternhaus zu entfleuchen von unschätzbarem Wert.

Ich war fasziniert vom Leben unterwegs. Die Staaten gaben mir das Gefühl von Freiheit, wie ich es nie gekannt hatte. Alles war anders, alles war möglich.

Nachts einkaufen, Subway, Tacobell nicht lecker, aber eben nicht Rahmschnitzel mit Spätzle, Dr.Pepper und Mountain Dew. Wahnsinn!

Im Nachbarhaus meiner Freundin lebten drei Offiziere, die in Deutschland stationiert waren. Ich stand auf ihrem Balkon und rauchte, da lief einer von ihnen unten am Haus vorbei, ein Sixpack mit Mountain Dew unterm Arm.

„Hey, bist Du Amerikaner???“, lies ich mir mal eben cool einfallen.

Er glotzte mich an, als ob ich nicht ganz dicht sei, sagte „Yes, ma’m“ und ging weiter.

Eine Erklärung habe ich bis heute nicht, ausser vielleicht, dass ich mich wieder so frei wie in den USA, mich meinem Freund näher fühlen wollte – ich ging, nein, ich rannte vom Balkon, rüber zum anderen Haus, klingelte, und das war der Beginn von „The House“ oder auch „The Commune“.

Wir wurden schnell Freunde, lachten, veranstalteten BBQ’s, ich schmiss die Schule und wurde Köchin für die drei. Im Gegenzug durfte ich bei ihnen wohnen und bekam regelmässig Mountain Dew mitgebracht, ich lernte die Nationalhymne und die Besetzung des Dreamteams auswendig, musste Vodka – Jelly an Halloween essen und lernte Süßkartoffelkuchen kennen. Wir hatten einen riesigen, den obligatorischen Grill auf der Terrasse stehen und eine Hollywoodschaukel. Ich ging mit zum Softball, rauchte amerikanische Zigarretten, hörte stundenlang Garth Brooks und war in meiner Parallelwelt gefangen.

Meinem Tennis spielenden Freund war das suspekt – er trennte sich, ich litt wie ein Hund, aber „das Haus“ fing mich auf.

Das Haus war riesig, es hatte 6 Zimmer, drei davon belegt.

Freunde aus der ganzen Welt kamen uns besuchen, geplant für wenige Tage, oder ein Wochenende. Zu guter Letzt wohnte aber ständig irgendjemand mit uns dort. Leute, die per Interrail durch Europa unterwegs waren. Sie riefen donnerstags an, dass sie übers Wochenende vorbeikommen würden. Einer wohnte zwei Jahre im Haus, suchte sich Arbeit und wurde unser „Grillmaster“, keiner trug die Kochmütze mit so viel Würde wie er, ein anderer blieb nur wenige Wochen kürzer.

Manchmal ging ich abends ins Bett, bereitete das Frühstück und wunderte mich, über die Gesichter, die zum Tisch kamen, denn über Nacht waren neue Leute angekommen. In den am meisten frequentierten Wochen fasste unser Haus 14 Leute.

Wir waren ein total bekloppter, verrückter Haufen und auch als ich schon wieder ausgezogen war, kam ich täglich vorbei.

Als die Jungs umstationiert wurden, besuchte ich sie in ihrer neuen Heimat – aber so etwas wie unsere Commune gab es nie wieder.

Wir sind Freunde fürs Leben geworden, in alle Winde verstreut.

Glenn, Tom, Teresa, Claudia, Gaggs, Giles, Mike, Angela, Mallory, Samantha, Bangbang und Pat.

Ich habe gerade erfahren, dass Pat gestorben ist.

Das ist für Dich…

 

Rate rate was ist das..

juhufallera

 

Ich hatte die Wahl: schreibe ich heute über das Lazarett in dem ich derzeit die Funktion der Krankenschwester ausübe lebe, oder lasse ich mir etwas lustiges einfallen um mal wieder auf andere Gedanken zu kommen.

Zugegeben, es ist nicht mir eingefallen, es war quasi eine Kooperation denn der Mini und sie mit ihren grandiosen Malwettbewerben haben mich inspiriert.

Dies ist ein Wettbewerb, ein Ratewettbewerb.

Ich schreibe was, und Ihr sagt mir, was es heisst. Wer die meisten Begriffe geraten hat, der erhält einen kleinen Preis.

Na denn mal los, versetzt Euch in den Kopf eines nicht ganz zweijährigen Kindes ;o))

Apfa

Wawa

Sua

tsüü

Tutu

Dodo

Naha!

Na!

Tinta

Mölla

Lala

Tooora Loooo

No one as Irish as Barack OBama

O’Leary, O’Reilly, O’Hare and O’Hara
There’s no one as Irish as Barack O’Bama

You don’t believe me, I hear you say
But Barack’s as Irish, as was JFK
His granddaddy’s daddy came from Moneygall
A small Irish village, well known to you all

Toor a loo, toor a loo, toor a loo, toor a lama
There’s no one as Irish As Barack O’Bama

He’s as Irish as bacon and cabbage and stew
He’s Hawaiian he’s Kenyan American too
He’s in the white house, He took his chance
Now let’s see Barack do Riverdance

Toor a loo, toor a loo, toor a loo, toor a lama
There’s no one as Irish As Barack O’Bama

From Kerry and cork to old Donegal
Let’s hear it for Barack from old moneygall
From the lakes if Killarney to old Connemara
There’s no one as Irish as Barack O’Bama

O’Leary, O’Reilly, O’Hare and O’Hara
There’s no one as Irish as Barack O’Bama
From the old blarney stone to the great hill of Tara
There’s no one as Irish as Barack O’Bama

2008 the white house is green, their cheering in Mayo and in Skibereen.
The Irish in Kenya, and in Yokahama,
Are cheering for President Barack O’Bama

O’Leary, O’Reilly, O’Hare and O’Hara
There’s no one as Irish as Barack O’Bama

The Hockey Moms gone, and so is McCain
They are cheering in Texas and in Borrisokane,

In Moneygall town, the greatest of drama, for our Famous president Barack o Bama

Toor a loo, toor a loo, toor a loo, toor a lama
There’s no one as Irish As Barack O’Bama

The great Stephen Neill, a great man of God,
He proved that Barack was from the Auld Sod
They came by bus and they came by car, to celebrate Barack in Ollie Hayes’s Bar

O’Leary, O’Reilly, O’Hare and O’Hara
There’s no one as Irish as Barack O’Bama

By

Hardy Drew

Amtseinführung Barack Obama…

Barack

Der Fernseher läuft, „ein Fest für Obama“ – gespanntes Warten, auf was da kommen mag.

Mama, darf ich heute ausnahmsweise mal Fernseh schauen??“

Geschichtsstunde, das kann nicht schaden.

„Ja mein Schatz, setz Dich dazu.“

Mama, wer sind die Menschen alle, was machen die da?“

„Die warten alle auf den neuen Präsidenten von Amerika!“

Ist der nett?“

„Die meisten glauben schon, das ist wichtig, denn viele glauben auch, dass er der mächtigste Mann der ganzen Welt ist!“

„Ohhhh!! Ist DAS der liebe Gott??“

Die Gewitter – Oma

Ich schwanke ja immer zwischen Mitgefühl für diese süsse Dame und Lachreiz aber spätestens als die Cops im Hintergrund schier ersticken, kann ich mich dann auch kaum noch halten!

5

Boygirl

Komm ma her Mama, ich nehm Dich mal in’ n Arm, ich hab das Gefühl, das kannst Du jetzt grad gebrauchen!!

Das 6te aus dem 6ten

Mit grosser Freude wurde ich eines auf mich geworfenen Stöckchens gewahr. Ui, ist das schon lange her! Ein herzliches Dankeschön geht an SIE !

Es soll das 6te Foto aus dem 6ten Ordner offenbart werden.

Zu meiner grossen Freude handelt es sich dabei um eines meiner Lieblingsbilder. Ganz herzig!
Ich habe es „Bitte zum Bahnhof“ getauft.

Aber seht selbst:

ZumBahnhofbitte

Örks!

 

privilegiert

Heute im Großmarkt – Einkaufen für einen Catering – Auftrag am Wochenende. Das Mini – Kind auf den Rücken geschnallt, die Ärmel hochgekrempelt, beide Hände frei, eine To – Do – Liste am Klemmbrett. Den Wagen hinterhergezogen.

Was fehlt, ist ein Stift, um bereits Gekauftes abzuhaken, für den Überblick und so.

Ich frage meine Co – Shopperinnen, niemand kann mir helfen.

Ein Mann dreht sich um, reicht mir einen Kugelschreiber über die Schulter und lächelt freundlich.

Ich hake und streiche, kritzle und markiere und händige den Stift dem Spender schliesslich wieder aus.

Der wiederum schüttelt bestimmt den Kopf und sagt:“ Nein, ach was, den können Sie behalten – Sie gehören zu einer benachteiligten Spezies, die unterstütze ich gerne!!!“

ACH, das ist aber freundlich,“ lächle ich zuckersüßda fühle ich mich jetzt auch gleich wesentlich privilegierter!“

Er lächelt süffisant zurück  Das müssen Sie nicht, denn wissen Sie, wenn man ehrlich ist, ändert der Stift ja auch nichts!“

Dreht sich um, und geht…                             Ja, so jetzt weiss ich das also auch!

Dicke Titten ohne Gnade

hält Vonny heute für mich bereit – das ist wunderbar – DANKE!

ohne-gnade

 

Normaler Weise nervts mich nie, Geschlechtsteilverlängerungen, diverse Angebote zur Potenzsteigerung und Ricarda, dies von hinten am liebsten mag gehören ja im Prinzip schon zum Leben dazu. Ich lösche diese hilfreichen Mitteilungen ungelesen und dann ist gut, aber heute hats mich richtig sauer gemacht! Warum kriegen diese Mail – Bereitsteller es nicht gebacken, dass derlei Pamphlete abgefangen und unschädlich gemacht werden? Es ärgert mich gerade maßlos, dass ich heute morgen schon gleich mit dem Öffnen meines Email – Programms 12 derlei Nachrichten bekommen habe und mich (auch wenns nur das Löschen ist) damit befassen muss! Aufhören! Jetzt! Sofort!

Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

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