Archive for the 'Plapperlaplapp' Category

1000

 

Mama ich hab Dich soo lieb!

Ich hab Dich auch für immer und unendlich lieb mein Schatz!

Ich hab Dich aber 1000 mal lieb, bis zum Mond, DAS IST GENAU SO LANG UND SO DOLL, WIE DU MICH!!!

Da bin ich sooo froh mein Schatz!

Und wenn Du 1000 bist und ich auch, dann hab ich Dich immer noch lieb, Mama!

(Sonntagmorgen, 06.12 Uhr - Gespräch) - wer würde da danach fragen wollen, ob man das Gespräch nicht auch erst um 10.00 Uhr führen könnte….

“Maamaaa…

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… können wir die Pippi Langstrumpf mal besuchen gehen?”

Uff, Gedanken wälz, Gedanken wälz. Kind liebt Pippi Langstrumpf, sie ist gerade auch seine Phantasiefreundin, was sag ich, was mach ich…?

“Äh, Schatz, ich denke nicht dass das geht!”

“Warum nicht, Mama?”

“Äh, weisst Du, die Pippi Langstrumpf, die lebt ja in der Geschichte, nicht in echt!”

DOCH MAMA!! DIE LEBT   W O H L  in echt, ich habe sie ja schon gesehen!!!!!”

“Äh, ja im Fernsehen, aber das Fernsehen, das erzählt halt wie ein Buch auch Geschichten, nur das man sie da ANSCHAUEN kann.”

Die Augen füllen sich mit Wasser, die Unterlippe zittert - “MAMA, DU LÜGST, das stimmt garnicht, jetzt bin ich gleich sauer mit Dir!” 

“Weisst Du Schatz, und ausserdem spielt die Geschichte von der Pippi Langstrumpf in Schweden, das ist ganschön weit weg von hier! Zu weit, um sie eben mal besuchen zu gehen!”

“Aber Mama, wir haben doch jetzt ein Wohnmobil!”

(….) ?????

Hänsel und Gretel

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Junior gross sitzt im Wohnzimmer, spielt und singt…. 

Mariiiiiaaaaa und Jooooseeeef verirrten sich im Wald,……

Sonntagsspaziergang

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Wenn man mit seinen Kindern spazieren geht und feststellt, dass man mal eben dringend auf die Toilette muss, jedoch keine in der Nähe ist, man sich dann entschliesst, schnell nach Hause zu gehen und diese Entscheidung dann dem älteren Kinde mit Begründung erläutert, dann muss man sich nicht wundern, wenn dieser mit dem Radl vorausfährt und alle zehn Meter stehen bleibt um ein wenig mit den Passanten zu plaudern - etwa so:

“Hi!! Ich bin der Soundso und das ist mein Motorrad und mit dem fahre ich jetzt ganz schnell nach Hause weil meine Mama mal aufs Klo muss, sonst macht sie nämlich in die Hose hat sie gesagt!”

(anfangs hab ich mich noch gefragt, warum mir die Leute alle mit einem breiten Grinsen entgegenkommen…)

Morgens früh um 6

(… kommt die kleine Hex’)

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Es ist wie gesagt, früh am Morgen - mein grosser Sohn hat gestern an einem “wähl mich - Stand” einen Luftballon bekommen, dazu einen Stab, der in eine Befestigung mündet, die mit ein bisschen Phantasie aussieht, als wäre sie das Mundstück eines Blasinstrumentes. Mein grosser Sohn liebt Blasinstrumente und so lässt er es sich nicht nehmen, uns ein Ständchen zu bringen - morgens, mittags, abends - aber vor allem morgens.

Heute morgen gab es “Oh Du fröhliche!” und wir mussten alle einmal mitsingen - und noch “NUR NOCH E I N MAL!!!” einmal und noch…..

Muss ma ned!

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Gerade eben plaudern wir noch nett mit dem älteren Ehepaar, da fällt mein Kind holterdiepolter mit samt seinem Radl hin.

Bereits während des filmreifen Sturzes sagt die Frau:” jaja, jetz is passiat, dös g’höat dazua”  ich nicke geistesabwesend, bereit, meinem Sohn zu Hilfe zu eilen, wenn er dies denn einfordern sollte. Unmittelbar mit dem Einsetzen des Weinens ruft die Frau laut zu ihm rüber:” da muas ma ned weina, dös g’höat dazua, woast dös ned, kimm höa auf, da musst ned weina!!”  und insistiert “kimm, jetzt höarst aba auf zum Heila, dös g’hört dazua!!”

Ich eile und entwirre Kind und Rad, wende den Kopf dem nachgerückten Ehepaar zu und sage freundlich:” wenns weh tut, darf man durchaus weinen, meinen Sie nicht?”

“Ohhhh, dös tuat doch ned weah, göi, jetzt höarst amoi auf, un dann iss wiada guat!”

Ein oder zwei Nackenhaare kräuseln sich und so frage ich die Dame, ob sie denn wohl einschätzen kann, dass das (nicht) weh tut.

Sie schnappt nach Luft, entweder, weil sie nach einer passenden Antwort suchen muss, oder, weil sie merkt, dass ich meine gute Plauderlaune soeben verloren habe.

Unmittelbar nachdem sie ihren Mann unter den Arm gegriffen hat und sagt:”Kimm Alois, gemma waida!”, richtet sie sich an meinen Sohn und sagt:”Du bisdoch a Bua, lass halt amoi dös Weina, sonst wirsta nia an richtiga Mo!”

Ich schliesse mein Kind noch fester in die Arme und wäre dankbar für ein wenig Schlagfertigkeit…

Krank die zweite

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Einem kranken Vierjährigen kann man im Prinzip kaum etwas abschlagen. Wie er da so matt liegt, die Augen glasig, die Wangen leicht gerötet, den Kopf so schwer, dass er ihn kaum heben kann - es bricht einem das Herz, das arme Kind!

 ”Mamaaaaa, ich hab Hunger!!”

“Was möchtest Du denn essen?”

“Ich möchte ein Brot mit Schokolade!” (volkstümlich Nutella)

“Ok, mach ich Dir!”

Minuten später

“Schau, hier ist Dein Brot, lass es Dir schmecken!”

Minuten später

“Mamaaa, ich hab Duhuuurst, ich will was trinken!!!”

“Ich bring Dir nen Tee, warte kurz!”

 Das Kind mimt den sterbenden Schwan “Ist gut!”

Minuten später

“Hier ist Dein Tee! Magst Du Dein Brot nicht? Hast ja noch garnichts gegessen?”

Das Kind hebt schwerfällig den Blick und sagt mit augenscheinlich letzter Kraft

“Nee, ich hab doch keinen Hunger!”

“Ok, ich lass es Dir trotzdem mal hier stehen, vielleicht bekommst Du ja wieder Lust drauf”

Das Kind lächelt matt und wendet sich ab, um zu schlafen.

Minuten später

“Mammmmaaaaaaa, Mammmmaaaaa, Mammaaaaaa!!!!!”

Mir bleibt das Herz stehn, da muss was passiert sein

“Mammaaaa, (betont jede Silbe) ICH     HAB     SOOO    HUNGA!!!!!”

Ich bin erleichtert und weise auf das Schokoladenbrot hin, das in unmittelbarer Nähe zu meinem Sohn liegt und darauf wartet, ihn vor dem Verhungern zu bewahren.

“Nee, ich will aber kein Schokoladenbrot, ich will ein Brot mit Honig!!” - sackt wieder ins Kissen zurück

Das Kind ist krank, es bekommt ein Honigbrot. Ich schneide sogar entgegen meiner sonstigen Überzeugung (das Kind hat Zähne zum Kauen) die Katen ab und fertige das Honigbrot in kleine mundgerechte Rauten. Froh, Gutes getan zu haben, gehe ich zurück zu meinem kleinen Jungen, streiche ihm über den Kopf und reiche ihm den Teller mit dem Honigbrot.

Er betrachtet es von allen Seiten, schaut mich entrüstet an, verzieht seinen Mund zu einer ungnädigen Grimasse und sagt:” das ess ich nicht, da ist noch ein Stück Kruste dran - ich will ein Schokoladenbrot!!!” (…)

Krank

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“Mama, ich bin krank, darf ich jetzt Schokoladen haben?!”

“Glaubst Du denn, dass es Dir besser geht, wenn Du Schokolade isst?”

“Nein, aber das macht ja nichts!”

So is(s)ts !!

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Ich gebe nun eine Szenerie wieder, an der ich garnicht beteiligt war, die ich aber quasi wörtlich, mündlich überliefert bekommen habe - gibts ja so auch in Büchern - “mündliche Überlieferung” steht da - gilt also!

 ”Papa, ich will einen Joghurt mit Honig!”

“Aber nur, wenn Du nicht wieder nur den Honig rauslöffelst und den Rest dann stehen lässt!! Ganz im Ernst - es wird entweder alles zusammen gegessen, oder es gibt keinen Joghurt mit Honig mehr!! Okay??!”

“Okay!”

Kind löffelt Honig aus Joghurt und lässt Rest stehen

“So, Kind, jetzt gibts keinen Joghurt mit Honig mehr, ich habs Dir grade doch gesagt!”

Kind grinst und schaut seinen Erzeuger ziemlich aufgeräumt an: “Weisst Du Papa, ich warte jetzt einfach ein bisschen, und beim nächsten Mal hast Du das eh vergessen - dann krieg ich ja doch wieder einen!!!”

Mhm…lecker

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“Gell, Gummi kann man essen!!”

“Nein, Schatz, Gummi kann man nicht essen!”

“Kann man wohl!”

“ICH habe noch nie Gummi gegessen!”

“Hast Du WOHL!!”

“Wann denn?”

 “KauGummi  und Gummibärli !!”  schaut mich an mit *soundwassagstejetzt - Blick*

 

Er hat wohl Recht, irgendwie…

 

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