Archive for the 'So ganz allgemein' Category

Voll funktionsfähig

Vielen Dank Frau Antonmann (Sie Vollweib) für diese wunderbare Idee…


Your Brain is 60% Female, 40% Male


Your brain is a healthy mix of male and femaleYou are both sensitive and savvyRational and reasonable, you tend to keep level headed

But you also tend to wear your heart on your sleeve

 

Wo war ich doch gleich…

Oh Mann, sollte es wirklich klappen? Gesehen bei: IHR und einigen anderen

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 or check our Venice travel guide

 

Na gut, ich blicks nicht - kann mir jemand helfen?! 

Ein herzliches Dankeschön an Madame Klutze!

Sisters…

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 oder… irgendwie war ja doch alles schonmal da!

Wo bin ich und was ist hier los?!

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 Irgendwas ist komisch. Ich öffne meine Augen, ohne wirklich etwas zu sehen. Ich suche nach der Ursache für meine Verwirrung, meine Synapsen haben offenbar den “Wach” - befehl noch nicht bekommen, von dieser Seite ist also keine Hilfe zu erwarten.

Mal sehen, was haben wir da:

Auf meinem Knie liegt etwas, ein Kopf, ein kleiner Kopf.

Über meinen Bauch ragt etwas, hm, das sind zwei Beine.

Der Kopf ragt nach links, die Beine nach rechts - sie gehören demnach keinesfalls zusammen.

Als zu mir durchdringt, dass es sich bei dem Kopf um meinen Minisohn handelt, bei den Beinen um meinen naja, grösseren, bewege ich mich für den Rest der Nacht nicht mehr, denn nichts wäre schlimmer, als dass beide gleichzeitig geweckt werden könnten.

Immer wieder erstaunlich, wie ein 3m Bett auf das Wesentliche, nämlich die wenigen Zentimeter um mich und auf mir, reduziert wird.

Und auch wenn die starren Gliedern anschliessend einen Tag brauchen um sich wieder als eingespieltes Team im flüssigen Miteinander zu präsentieren - ich wills nicht anders haben!!!

Gesundheit

Man denkt so viel drüber nach, macht sich Sorgen und Gedanken, grämt sich, hat Angst man könnte was bekommen, fürchtet sich, sehnt die nächste Krankheit geradezu herbei - alles könnte irgendwie etwas möglichst ganz schlimmes, gefährliches, lebensbedrohendes sein. Die Angst vor einer potentiellen Krankheit, die von uns und unseren Lieben Besitz ergreifen könnte, lähmt uns, nimmt uns die Fähigkeit das zu geniessen, was viel wichtiger wäre - die Gesundheit.

Meistens ist potentieller Hautkrebs ein Insektenstich, ein Magengeschwür lediglich das Quentchen Süssigkeiten, das man gestern zu viel gegessen hat, die juckende Kopfhaut keine Läuse, sondern das Resultat trockener Heizungsluft, der Schlaganfall ein eingeklemmter Nerv, die Bläschen eine Reaktion auf ein Medikament und keine bösartige Herpesattacke, der Hautausschlag die Begleiterscheinung eines fiebrigen Infektes und nicht die Masern, ein gereiztes Auge nicht das Ende “des Sehen - Könnens” sondern eine Bindehautentzündung,…. wir verschwenden so viel Zeit damit, uns über diese Dinge Gedanken zu machen, dabei ist ein Seitenstechen bislang kein Herzinfarkt gewesen, sondern Seitenstechen.

Ich war jetzt mehr als 3 Wochen krank und mir langt das eigentlich, ab heute freue ich mich darüber, gesund zu sein, und räume den Krankheiten keinen Platz mehr ein!!!

(bis zum nächsten Insektenstich….)

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Wow

Wollen können

 

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Wenn ich nur darf,

wenn ich soll,

aber nie kann,

wenn ich will,

dann mag ich auch nicht,

wenn ich muss.

 

Wenn ich aber darf,

wenn ich will,

dann mag ich auch,

wenn ich soll

und dann kann ich auch,

wenn ich muss.

 

Denn schliesslich:

Die können sollen

müssen auch wollen dürfen.

 

Graffiti an U-Bahnhof Berlin Alexanderplatz im Herbst 1989

Oh yeah baby!!

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Eine Bank am Waldrand

Strahlend blauer Himmel

flirrend kalte Luft

Sonnenschein

Kein Lüftlein geht

Stille bis auf ein ab und an vorüberziehendes “knirschknirsch” (= Fußgängergeräusche )

Ich sitze, schunkle ab und an mein schlafendes Baby im Wagen, freue mich an der Ruhe und geniesse mit geschlossenen Augen die Wärme, die sich auf meinem Gesicht ausbreitet und in mir die Illusion von “es ist schon bald Frühling” weckt.

Plötzlich zerreisst ein tiefes, leidenschaftliches  “Oh yeah baby (baiibiee), ich schieb Dich baby!!”  die Stille.

Und nochmal: “Oh yeah baby, jetzt schieb ich Dich ganz weit vor!!”

Erst irritiert bin ich, dann überzeugt, dass unaussprechliches hinter mir in den Büschen passiert, bis…

… ja bis ein Vater mit seinem Sohn auftaucht und diesen ächzend und stöhnend mit dem Dreirad über den wurzeldurchzogenen Waldweg schiebt… “oh yeah baby!!”

Gewonnen!!!

Ich höre von je her gerne Radio.

Manchmal, wenn ich mich mit meinen Freundinnen getroffen hatte, und wir aufgrund des Überangebotes an Dingen die wir hätten tun können, nicht wussten, was wir nun tun sollen, spielten wir “Radiogewinnspiel”

Unerlässliche Zutaten hierfür sind: ein Telefonbuch und ein Telefon, am  besten mit Lautsprecherfunktion.

In der Regel war ich der Moderator, (ich vermute, weil ich die Fähigkeit hatte, nicht gleich lauthals loszuplatzen) blätterte im Telefonbuch und tippte blind auf irgendeine Nummer. Diese Nummer musste ich dann anrufen. 

“Ja, halloooo guten Tag, hier ist Frauke Müller von Radio FGH auf UKW 93.1 ich grüsse Sie Herr Soundso!! Ganz recht herzlichen Glückwunsch, Sie sind auserwählt worden, heute an unserem Suppaduppagewinnspiel teilzunehmen und ein Überraschungspaket der Extraklasse zu gewinnen!!! Was sagen Sie jetzt dazu???”

(Stille am anderen Ende der Leitung)

(dann ein zögerliches “wer ist da?”)

“Hallo, hier ist Frauke Müller, von Radio FGH, und Sie dürfen jetzt live an unserem Gewinnspiel teilnehmen - hören Sie doch bestimmt auch immer im Radio, oder?”

(”nee, ähh, welcher Sender ist das?!”) oder (”ja na klar, kenn ich”)

“Super, Herr Soundso, um jetzt unser grosses Überraschungspaket zu gewinnen, dürfen Sie sich aussuchen, ob Sie lieber “Hoch auf dem gelben Wagen” oder “Horch, was kommt von draussen rein” singen möchten - die erste Strophe würde uns schon reichen, Herr Soundso - schaffen Sie doch, oder??”

(”wieee, was, hoch auf dem gelben Wagen? Nee, nee, nee, ich kann nicht singen!”)

“Doooch, na klar, Herr Soundso, das schaffen Sie, denken Sie an Ihren Gewinn und dann los!! Oder gibt es irgendein anderes Lied, das Sie gerne singen möchten?!”

(”ich möchte garnicht singen!”)

“Aber Sie wollen doch gewinnen, Herr Soundso, na klar, das schaffen Sie! Nur keine falsche Bescheidenheit!!”

(”ach meinen Sie wirklich?”)

“Na klar”

 (”und was ist alles in dem Paket drin?”)

gleich hab ich Dich, gleich hab ich Dich

“Eigentlich darf ich Ihnen das ja nicht sagen, aber WAS ich Ihnen verraten darf, ist dass es sich wirklich lohnt!”

(”Hm, räusper, meinen Sie wirklich, hm, na gut: Hoch auf dem gelben Wahageen, sitz ich beim Schwaageer vorn…..”)

alle Anwesenden lachen sich spätestens jetzt schlapp

“Danke, dass Sie mitgemacht haben, Herr Soundso, das Geschenk geht Ihnen in den kommenden Tagen zu!”

Ich würde das heute noch witzig finden!!

St.Martin

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Ich kann mich erinnern, dass für mich als Kind der Laternenumzug, das St.Martinsfest immer eines der Highlights des Jahres war.

Der St.Martin war da, ein edler Held, ein wagemutiger Soldat, er sass hoch zu Roß (auf einem Schimmel nämlich) und hatte eine beeindruckende Ritterrüstung, ein glänzendes Schwert, bereit, gezückt zu werden und auf dem Haupte einen silbernen Helm.

Auf dem Rücken wehte stets erwartungsfroh der rote Umhang, der den armen Mann wärmen sollte. (mit weniger verklärtem Blick hätte ich vermutlich erkannt, dass der edle Held ein schmächtiger Jüngling aus dem Ort, die Ritterrüstung aus Plastik und der Umhang mit einem Reissverschluss versehen war und somit keines Schwertes bedurfte, davon abgesehen, dass so ein dünnes Stöffchen nie einen frierenden Menschen im Winter hätte wärmen können - aber das steht auf einem anderen Blatt)

Einmal war ich so krank, dass ich nicht zum Martinsumzug konnte. Ich war verzweifelt und weinte und schrie und protestierte stundenlang. Der Tag, nein mein Leben war für mich gelaufen.

Irgendwann am abend stand mein Vater in meinem Zimmer und hatte eine neue Stereoanlage für mich unterm Arm. Er war ganz stolz darauf, es war eine WEGA, “ein tolles, ganz besonderes Teil”, wie er mir immer wieder versicherte. Mein Vater hatte St.Martin als meinen Held abgelöst, vorbei die Tränen!

Ich weiss garnicht, was mit der Anlage passiert ist - den Plattenspieler habe ich  noch  immer. Häufig wurde ich schon gefragt, was ich mit diesem alten Ding noch wolle  - aber schon während der Frage taucht vor meinem inneren Auge für Sekundenbruchteile ein stolzer Held mit Stereoanlage unterm Arm auf, und wie er meine Tränen getrocknet hat.

“Das ist ein WEGA, von meinem Papa, zum St.Martin, ein ganz tolles, ganz besonderes Teil, der kommt nicht weg!”

Am Montag ists wieder soweit, da erscheint Martin, auf dem Roß und teilt seinen Mantel für den armen Bettler. Mein Sohn möchte die Martinsgeschichte derzeit jeden Tag und immer wieder erzählt bekommen.

Ich glaube, Martin könnte sein aktueller Held werden - ich freue mich, dass die Magie auch auf ihn übergesprungen ist.

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